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Manufaktur - Fertigung in Ungarn

Schuhmacher näht einen Schuh

 

lászló Budapest fertigt seine rahmengenähten und zwiegenähten Schuhe in einer ungarischen Manufaktur und knüpft damit fertigungstechnisch wie stilistisch an Traditionen des hochwentwickelten k.u.k-Schuhmacherhandwerks an. Wir sind stolz darauf, damit eine Qualität bieten zu können, die von einer über hundertjährigen Expertise profitiert.

Mit angelsächsischen und mediterranen Inspirationen überformt und mit Leder aus besten süddeutschen und italienischen Gerbereien formt lászló Budapestauf diese Weise paneuropäisch geprägte moderne Schuhklassiker mit unverwechselbarer Handschrift.

 

Die Kunst alter Maschinen

Auch in Ungarn wird mit Nadel und Faden genäht - und die rahmengenähten Schuhe von lászló Budapestwerden hier auf unverwüstlichen alten Goodyear-Nähmaschinen zusammengebaut, die von geschickten Fachkräften mit viel Wissen und Können dirigiert werden.

Der Fertigungsprozess selbst umfasst zahllose Einzelschritte, die sich vereinfacht in zwei Gruppen unterteilen lassen: die Arbeiten am Schaft und die Bodenarbeit.

 

Schaftarbeiten - Steppen und Zwicken

Nach dem Ausstanzen und Zusammensteppen der – je nach Modell unterschiedlichen - Schaftteile werden an Fußspitze und Ferse zwischen Oberleder und Futter Steifkappen eingelegt. Die so präparierten Schäfte werden sodann über den Leisten (Werkzeug, das den Schuh ausfüllt und ihm die Form gibt) gezogen, auf dem zuvor die Brandsohle befestigt wurde.

Nun werden die Schäfte mit Klammern und Kleber auf dem Leisten fixiert – diesen Vorgang nennt man „zwicken“. Anschließend wird der aufgeleistete Schuh in die Bodenmontage weitergereicht.

 

Bodenmontage - Einstechen und Aufdoppeln

In der Bodenmontage werden die Sohlen (Brandsohle, Laufsohle/ Zwischensohle) am aufgeleisteten Schuh befestigt. Dabei wird mit der Goodyear-Einstechmaschine zuerst das Oberleder mit der Brandsohlenlippe und dem Rahmen in der sog. Einstechnaht zusammengenäht. Diese Arbeit verlangt vom Arbeiter ebenso viel Geschick wie Muskelkraft, um den aufgeleisteten Schuh beim Einstechvorgang sicher zu führen.

Anschließend wird in den Hohlraum über der Brandsohle die Ausballmasse aus Vliess und ein stabilisierendes Gelenkstück eingelegt. Dann wandert der „eingestochene“ Schuh weiter zur Doppelmaschine. Hier wird die Laufsohle (Zwischensohle) aufgelegt und mit der Goodyear-Doppelmaschine angenäht - was auch als „andoppeln“ oder „aufdoppeln“ bezeichnet wird. Nun sind die Bodenbauarbeiten am Schuh abgeschlossen. Nur das Finish fehlt noch.

 

Zielgerade

Am fertig montierten Schuh werden Sohle und Schnittkante geschliffen, farblich passend gebeizt und anschließend poliert, um sie schmutz- und wasserabweisend zu machen. Nun ist der Schuh fertig. Er kann in die Endkontrolle weiterreicht werden - und diese im Normalfall passieren. Gibt es nichts zu beanstanden, wandert er weiter in den Versand - zunächst nach Deutschland, dann weiter an den point of sale und zu guter Letzt an die Füße seines neuen Besitzers. Dem Happy End steht nichts mehr im Weg.

 

 

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